BIO

Tibor Kovac - Violine

Tibor Kovac wurde 1967 in Levice (Slowakische Republik) geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er von seinem Vater, im Alter von vier Jahren. Er studierte in Bratislava, in Prag und in Wien . Seine Ausbildung setzte er später bei A. Staar und B. Kuschnir fort. Zugleich absolvierte er Meisterkurse bei Z. Bron und I. Oistrach. Er wurde zum Preisträger internationaler Wettbewerbe (u.a. M. Abbado, J. Joachim) und ist seit 1992 Mitglied der Wiener Philharmoniker (seit 1994 Vorgeiger).

Tibor Kovac ist international sowohl solistisch als auch kammermusikalisch aufgetreten. Seine Bühnen-Partner waren u. a. Camerata academica Salzburg, Orchestre de la Suisse Romande, Deutsches Symphonieorchester Berlin, Slowakische Philharmonie, , Mariinsky Orchester aus St. Petersburg (unter der Leitung von Maestro Valery Gergiev),  sowie Pianisten Lang Lang (NCPA Peking) und Lambert Orkis (Washington DC),

und Sänger Thomas Hampson, Juan Diego Florez und Bobby McFerrin.

In 2016 gründete er das Ensembles “Philharmonic Five“. Tibor Kovac hielt internationale Meisterkurse in Italien und in Japan, sowie Philharmonische Probespiel-Seminare in Salzburg ab. Bemerkenswert ist seine Gesamtaufnahme der 24 Capricci von N. Paganini (2005 GRAMOLA). Tibor Kovac spielt eine Antonio Stradivari, Cremona 1724 “ex Rawark“ Violine (Leihgabe der Österreichischen Nationalbank).

Lara Kusztrich - Violine

Lara Kusztrich, geboren 1994 in Wien, studiert bei Prof. Lieke te Winkel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler wie internationaler Wettbewerbe. Ihre solistische Konzerttätigkeit führte sie ins Wiener Konzerthaus (Schubertsaal), in den Stefaniensaal des Grazer Musikvereins, den Großen Saal sowie das Solitär des Salzburger Mozarteums, die Lysenko Hall Kiew, zum Schweizer Festival „Sommets Musicaux de Gstaad“, uvm. Sie war als Solistin mit der Staatlichen Philharmonie Košice, dem Sinfonieorchester der Nationalen Philharmonie der Ukraine, dem Kammerorchester der A.Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker u.a. zu hören.

Im April 2019 gewann Lara Kusztrich das Probespiel für eine 1. Geige tutti Stelle im Wiener Staatsopernorchester/Wiener Philharmoniker. Sie wird ihre Stelle mit 1. September 2020 antreten, ist aber schon in der Saison 2019/20 als Karenzvertretung im Orchester tätig.

Zuvor war sie regelmäßig als Substitutin im Orchester der Wiener Staatsoper/Wiener Philharmoniker tätig. März  bis Juni 2018 Zeitvertrag beim Bühnenorchester der Wiener Staatsoper. Lara Kusztrich war und ist auch regelmäßig als Konzertmeisterin verschiedener Jugendorchester tätig.

Meisterkurse unter anderem bei den Professoren Milan Šetena (Int. Musikforum der Wiener Philharmoniker Trenta 2014), Hubert Kroisamer (A. Prokopp-SoAk 2017), Josef Hell (A. Prokopp-SoAk 2018), Eduard Schmieder und Lewis Kaplan (Int. Sommerakademie Mozarteum), Igor Ozim und Serguei Azizian (mdw) und bei Ivry Gitlis in Lugano.

Lara Kusztrich spielt auf einer Violine von Vincenzo Ventapane, Neapel 1770, einer Leihgabe der Österreichischen Nationalbank.

Holger Tautscher-Groh

Der Geiger und Bratschist Holger Tautscher-Groh wurde am 27.07.1976 in Weiz (Österreich) geboren. Seine Ausbildung zum Geiger erhielt er bei Gernot Masterlier, Franz Diethard, Alfred Staar, Rainer Küchl und Tibor Varga. 

Von 2000 bis 2006 wirkte er als 1. Konzertmeister des Grazer Symphonischen Orchesters sowie gleichzeitig auch als Assistent von Fabio Luisi. Von 2004 bis 2008 war er als künstlerischer Leiter der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde tätig. 2006 wurde er als Sekundgeiger in das Orchester der Wiener Staatsoper, 2009 schließlich in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen.

Als Solist konzertierte er mit verschiedenen Orchestern unter Dirigenten wie Max Pommer, Israel Yinon, Arturo Tamayo, Milan Horvat, Dmitri Sitkovetsky u.a.. 

Als Kammermusiker gastierte Holger Tautscher-Groh bisher bei Festivals wie der Styriarte, dem Carinthischen Sommer, den Kleinen Gollinger Festspielen, beim Osterklang Wien, beim Brucknerfest Linz, dem Grafenegg Festival und den Salzburger Festspielen.

Viele seiner musikalischen Aktivitäten sind von Labels wie Columbia, ORF, harmonia mundi, Camerata, Sony Classical und Deutsche Grammophon dokumentiert worden.

Christopher Hinterhuber

„Eines der besten, faszinierendsten Klavieralben des Jahres“ schrieb das Fono Forum über seine Aufnahme von Sonaten und und Rondos von CPE Bach, damit an ebenso begeisterte Rezensionen in Gramophone, Piano News u.a. anschließend.  

Vorangegangen war eine Reihe von Preisen bei wichtigen internationalen Wettbewerben in  Leipzig, Saarbrücken, Pretoria, Zürich und Wien, seitdem ist Christopher Hinterhuber regelmäßig als Solist im In- und Ausland unter namhaften Dirigenten und gemeinsam mit hochrangigen Orchestern und Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Yakov Kreizberg, Sylvain Cambreling, Bruno Weil, Dennis Russell Davies, Bertrand de Billy zu hören.  Zu den Festivals, bei denen er regelmäßig zu Gast ist, gehören u.a. die Styriarte in Graz, der Carinthische Sommer in Ossiach, das Klavierfestival Ruhr, der Prager Herbst und das Haydnfestival Eisenstadt. 2002/3 konzertierte er in der Reihe „Rising Stars“ in der New Yorker Carnegie Hall und den wichtigsten europäischen Musikmetropolen.

Ein bemerkenswertes Projekt war die Aufnahme in Ton (Schubert, Rachmaninow, Schönberg) und Bild (Christopher Hinterhubers Hände) für den französisch-

österreichischen Film "Die Klavierspielerin" nach Elfriede Jelinek in der Regie von Michael Haneke (prämiert mit dem Grossen Preis der Jury in Cannes 2001).

An die 10 CD-Einspielungen, die unter anderem den begehrten „Editor’s Choice des Gramophone oder 5 Sterne im französischen Diapason erhielten und eine Berufung als Professor für  das Hauptfach Klavier an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien unterstreichen seinen herausragenden Rang innerhalb der jüngeren österreichischen Pianisten-Generation. 
 

Orfeo Mandozzi

Orfei Mandozzi, geboren im Tessin, debütierte im Rahmen des

Eurovisionswettbewerbs als Solist mit Orchester. Er gewann Erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, darunter Johannes Brahms, Osaka, UFAM Paris. 

Studien am Konservatorium CNSM Paris, dem Mailänder Konservatorium, der Juilliard School New York und der Wiener Musikhochschule. Orfeo Mandozzi arbeitete regelmäßig mit führenden Cellisten, darunter Mstislav Rostropovich, Yo Yo Ma,Harvey Shapiro, Paul Tortelier und Maurice Gendron.

Als Solist konzertiert Orfeo Mandozzi u.a. mit den Dirigenten Fabio Luisi, Kristjan Järvi, Alfred Eschwé, Michail Jurowski, Andres Orozco-Estrada, Philippe Entremont uva.

Orfeo Mandozzi konzertierte in den meisten wichtigen Konzertsälen, u.a. im Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Wigmore Hall London, Casals Hall Tokyo, Izumi Hall Osaka, Auditorio Nat. Madrid,Teatro Colon Buenos Aires, Tonhalle Zürich, Viktoria Hall Genf, Lincoln Center, sowie in der Carnegie Hall New York und trat bei Festivals wie dem Jerusalem Chamber Musik Festival, Salzburger Festspiele, Masterseries Wigmore Hall, Schubert Festival, Haydn Festival, Wiener Festwochen, Prager Frühling, Festival St. Petersburg Weiße Nächte, Richter Festival Moskau, Bregenzer Festspiele, Lockenhaus Festival, Festival di Ravenna, und vielen anderen auf.

Nach einer Aufführung der Boccherini-Sonate sagte Rostropovich: "Orfeo Mandozzi hat das wunderschönste italienische cantilena, dass ich je gehört habe." Seit 2011 ist Orfeo Mandozzi Künstlerischer Leiter der Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now" Schweiz.

Orfeo Mandozzi spielt ein Cello von Francesco Ruggeri aus dem Jahr 1675 (Cremona).

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